Hans-Heinrich Ehlen

Mitglied des Niedersächsischen Landtags

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Bremervörder Zeitung vom 08.04.2017

Politik mit Sachverstand und Verantwortungsgefühl

Brief aus Hannover: Heute schreibt der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Heinrich Ehlen aus Kalbe

Liebe Leserinnen und Leser,

Heute werden die Weichen der Kreis-CDU im Landkreis Rotenburg neu gestellt. Turnusgemäß stehen Neuwahlen an und wie Ihnen bekannt ist, werden Mechthild Ross-Luttmann (seit 2003 im Niedersächsischen Landtag), und ich, Heiner Ehlen, (seit 1994 im Niedersächsischen Landtag), beim Kreisparteitag in Elsdorf unsere Ämter niederlegen. Nachdem wir uns entschieden haben, nicht erneut für den Landtag zu kandidieren, meinen wir, ist es auch der richtige Zeitpunkt, die Verantwortung für den CDUKreisverband in jüngere Hände zu legen.
Es freut uns, dass die nächste Generation hochmotiviert in den Startlöchern steht und bereit ist, im Kreisverband als auch auf Landesebene die politische Verantwortung zu übernehmen.
Hinter uns liegen bereits spannende Monate mit beeindruckenden Nominierungsveranstaltungen der Landtagskandidaten. Besonders der große Mitgliederzuwachs ist ein Vertrauensbeweis der Bürger in die persönliche Integrität ihrer politischen Repräsentanten. Mit Dr. Marco Mohrmann und Eike Holsten bewerben sich zwei Christdemokraten, die nicht nur unter Parteifreunden sehr gute Erfolgsaussichten haben.
Ihre Authentizität und die Fähigkeit, Menschen für Politik zu begeistern, waren schon bei der Landtagskandidatur zu spüren. Sie verfügen über die nötige Lebenserfahrung und Sachkompetenz und haben ein großes Verantwortungsgefühl gegenüber dem Gemeinwohl. Einen guten Politiker zeichnet aus, dass er nicht nur Dinge verspricht, sondern die Menschen ernst nimmt. Sie haben ein offenes Ohr und für die Probleme und Wünsche der Bevölkerung, und es ist Ihnen ein Anliegen, die Unternehmen zu unterstützen und neue Ideen zu fördern. Das Ziel unserer Kandidaten ist das Direktmandat, nicht ein vorderer Platz auf der Landesliste.
Das gilt auch für Kathrin Rösel und Oliver Grundmann in den Bundestagswahlkreisen. Wie wichtig persönliche Gespräche sind, zeigt auch die dauerhaft gute Resonanz auf unsere regelmäßig stattfindenen Sprechstunden.
Wie peinlich ist da die unangemessene Kritik des SPD-Fraktionschefs im Rotenburger Kreistag, Bernd Wölbern, zur heutigen Wahl. Angesichts der Tatsache, dass Niedersachsen als größtes Agrarland die höchsten Verkaufserlöse in der Bundesrepublik erzielt, ist ein fairer Umgang der Politik mit den Landwirten unabdingbar. Wir sollten uns glücklich schätzen, Volksvertreter mit hoher fachlicher Kompetenz in unseren Reihen zu haben.

„Schulz-Effekt“ im Praxistest

Es ist allerdings auch bekannt, dass sich Bernd Wölbern im Wahlkampf mitunter mit seinen Aussagen im Ton vergreift – man erinnere sich an seine „Er oder Ich“-Kampagne im letzten Wahlkampf 2013 – , dass es jedoch bei den Wählern nicht gut ankommt, die anderen Parteivertreter pauschal schlecht zu machen, scheinen einige Sozialdemokraten noch nicht begriffen zu haben. Nicht wer die größten Reden schwingt wird gewählt, sondern wer kontinuierlich gute Arbeit leistet. Dass die Bürgerinnen und Bürger Zuverlässigkeit zu schätzen wissen, hat auch die Landtagswahl im Saarland gezeigt. Dort hat der „Schulz-Effekt“ den ersten Praxistest nicht bestanden, und die CDU ist wieder stärkste Kraft geworden.

Ihr Heiner Ehlen

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